Dom zu München - Unsere Liebe Frau - Frauenkirche

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KIRCHENSPAZIERGANG

 

 FRAUENKIRCHE

DOM ZU "UNSERER LIEBEN FRAU"

KIRCHEN-SPAZIERGANG

Frauenkirche

Treffpunkt     27. Maerz  2008              > 13:45 Uhr an der Frauenkriche

 

 

 

Teil 1

Kirchenspaziergang mit Zauberblume

 

01-Dom-Frauenkirche Teil01 Bennobrunnen AltstadtModell

© Zauberblume, Muenchen, 2008-03-28

 

 

Bei regnerischem Wetter bin ich losgefahren. Ups, da brauche ich einen Regenschirm, ist doch klar. Also Regenschirm mit einem besonderen Motiv ausgesucht, damit durch die Menschenmenge erkannt wird. Es waren Katzen drauf.

 

(001) Sporergasse mit Frauenkirche

Gegen halb zwei kam ich von der U-Bahn und ging die Sporergasse Richtung Dom.

Schmal war die Gasse, so dass der Dom nur etwas herauslugt.

Es regnete nicht mehr und ich war froh darum.

Was doch so eine U-Bahn fahrt ausmacht. Regen, rein in die U-Bahn, kein Regen, raus aus der U-Bahn. Ein Zauberkraft die einen immer wieder überrascht. Wie am Abend, heller Tag, rein in die U-Bahn, beginnender dunkler Abend, raus aus der U-Bahn.

 

Grete kam mir entgegen, sie gehört auch zu den pünktlichen Personen. Sie wusste nicht was auf sie zukommt und ich zeigte ihr ein paar Kleinigkeiten.

 

 

Seitlich vor dem Haupteingang ist ein München-Panorama in Bronze gegossen.

Ein Herr erklärte uns wissend, dass das vor zwei Jahren aufgestellt wurde.

 

 

(002) Altstadt-Modell in Bronze

München zum Fühlen und Sehen

Altstadt München - Modell in Bronze gegossen mit Blindenschrift versehen.

 

(003) Altstadt-Modell in Bronze

Gestiftet wurde das Modell vom Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e. V.  eingraviert waren dazu noch zwei Kerzen. Kamine und Fenster waren gut zu erkennen und zu erfühlen. Die welschen Hauben glänzten im Goldschimmer, weil jeder vor dem Modell steht die Welschen Hauben als Glücksbringer streichelt.

Benno-Brunnen

 

(004) Benno-Brunnen

Wir entdeckten, wie beschrieben, den Benno-Brunnen vor dem Nordwestlichen-Eingang. Eine schlanke große Figur mit einem Fisch in der Hand, aus dem Wasser im Sommer herauskommt. Innen drinnen ruhen sind die Reliquien des Münchner Schutzpatrons Benno von Meißen. Er ist aus rotem Porphyr im Jahre 1972 angefertigt von Josef Henselmann.

 

Asyltafel (005)

Gegenüber  vom Sixtusportal mit dem Asylzeichen

 

Am Südportal nahm ich meinen gelben Ordner in die Hand, damit jeder sehen konnte, wer für die Führung zuständig ist. Schon wurden wir von vielen Besuchern beäugt und zielstrebig kamen sie auf uns zu.

Kirchenspaziergang? Lautete die Frage und Ja war meine Antwort.

Die letzten Tage hatte es geschneit, die Temperaturen vielen um die Null Grad und wir hofften, dass doch ein paar Besucher kommen würden. In der Rathaus-Information lagen kleine A5 Einladungen aus und es hatten sich 15 Personen telefonisch bei uns angemeldet, nachdem der Artikel in der Frauen-Insel auslag und  in Engagiert ebenfalls erschienen war.

Zur Sicherheit habe ich die Route auf der Google-Map ausgedruckt und  jedem Besucher in die Hand gedrückt. Darauf waren die Drei Kirchen und die Frauen-Insel eingezeichnet.

 

Strich oder Nullpunkt am Hauptportal links

Die Helmstange des nördlichen Turms der Frauenkirche bildet den Nullpunkt im bayerischen Soldner-Koordinatensystem, welches von 1801 bis 1927 als Grundlage für die erste bayerische Landesvermessung eingesetzt wurde.

 

Besucher des Südturmes ab 1. April wieder möglich

 

Gruendungs-Tafel von München (011)

Ich deutete auf das Schrannentor und erklärte es ihnen:

Schrannentor, weil dort im Laufe des Tages von dort die meisten Menschen kamen. Es befand sich der Markt zu München und bevor sie in die Arbeit gingen, wollten sie das Tagesgebet abhalten. Die Kirche war zur damaligen Zeit meist ab fünf Uhr morgens geöffnet.

 Rechts des Portals befindet sich eine Votivtafel mit der Grundsteinlegungsinschrift von 1468.

Sonnenuhr über dem Portal (009)

Über dem Portal  die Sonnenuhr von 1969

Darunter das Schrannentor

 

 

(007)  Tauben auf dem Gedenkstein

 

Und zeigte ihnen lachend, dass sich die Tauben hier sehr wohl fühlten.

Die Turmfalken, der Vogel des Jahres 2006, konnte ich ihnen nicht zeigen, wahrscheinlich war es noch zu kalt.   

 

(006 ) Tauben   vor der Verzierung         

 

 

 

(010) Ein Portal von der Frauenkirche mit Krabbe

Portal und die sehr großen Krabben.

Krabbe ein Fachausdruck für aus Stein gemeißeltes Laub

Der Kielbogen welcher die Tür umrahmt ist im oberen Teil mit sehr großen Krabben besetzt. Er läuft über der Tür spitz zusammen und mündet in einer Kreuzblume.

 

Rechts vor dem Hauptportal befinden sich der Aufgang zum Südturm, den man gegen Eintritt besteigen kann und ein Relief mit der Ölbergszene (Jesus betet, während seine Jünger schlafen).

 

 

(012) Hauptportal der Frauenkirche mit Turmbesteigung

Portal und die sehr großen Krabben.

 

Krabbe ein Fachausdruck für aus Stein gemeißeltes Laub

Der Kielbogen welcher die Tür umrahmt ist im oberen Teil mit sehr großen Krabben besetzt. Er läuft über der Tür spitz zusammen und mündet in einer Kreuzblume.

 

 

(014) Grabplatten  Am Dom zu München

 

Im Jahre 1800 erfolgte die Pflasterung.

An der Wand sind die noch erhaltenen steinernen Epitaphien der wohlhabenden Bürger angebracht. Sie sind teilweise figürlich geschmückt, manche Texte sind kaum oder gar nicht mehr lesbar.

1984/85 wurden sie mit Hilfe der Messerschmitt-Stiftung konserviert.

 

(015) Grabplatten  Am Dom zu München

Einer der erhaltenen Grabsteine ist z. B. der des Cosmas Damian Asam. Leider habe ich ihn noch nicht gefunden, aber ich werde weitersuchen, da die Gedenk-Steine sehr verwittert sind.

 

 

(016) Meister Jörg im Göttlichen Buch über die  Frauenkirche

 

In einem alten Buch aus dem Jahre 1895 konnte ich mir folgende Bilder ablichten:

 

(017) Das Kaiserbild im Göttlichen Buch über die  Frauenkirche

 

(018) 1488 Fertigstellung der  Frauenkirche ohne Welsche Hauben in München

 

 

(019) 2008  Frauenkirche mit Welsche Hauben in München

 

(020)         Welsche Hauben 2008  Frauenkirche mit Welsche Hauben in München

 

(021) Stiftung im Göttlichen Buch über die  Frauenkirche

(022)  Panorama nach Norden vom Turm der  Frauenkirche aus 

 Ein Fragen und Antworten lockerte die bunt zusammengewürfelte bayerische Gesellschaft auf.

 

 
 
 
 
 

 
 

 

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Kirchenspaziergang mit Zauberblume

 

01-Dom-Frauenkirche Teil02

© Zauberblume, Muenchen, 2008-03-28

 

 

(23)  mit Kupfer eingefasste Welsche Hauben

vom Frauendom zu München

Wie hoch sind die Türme und Alle blickten nach oben.

Immer wieder kommen die Zahlen 99 und 100 m aus den Lippen der Besucher, das hat sich eingeprägt.

 

Antwort:  a)   99,45 m der Südturm         b)     99,57 m der Nordturm

 

(024)  mit Kupfer eingefasste Welsche Hauben vom Frauendom zu München

Wie heißen die Turmkappen?   > Welsche Hauben

 

Warum sind sie grün?  > Durch die Kupfereinfassung, die mit der Zeit den Grünspan bildet.

 

Wer mehr wissen wollte, sollte die Frage stellen oder wer Lust hatte konnte im anschließenden gemütlichen Beisammensein in meinen Unterlagen blättern.

 

Der Innenraum

 

(025)   Innenraum   -  Im Dom zu München

 

Wir betraten den Dom und gingen den rechten Gang bis vor zum Altar.

Mein Spaziergang sollte keine komplette Führung mit allen nur erdenklichen Informationen sein, mit denen man zumeist die Touristen bombardiert. Kurze Erklärungen und nur ausgewählte Stücke wollte ich den Gästen zubringen.

 

(026) Seiten-Altar im Frauen-DOM zu München

Frage: Wieviel Kapellen oder Seitenaltar gibt es in der Frauen-Kirche

 

Antwort: 21 Kapellen, Seitenkapellen

 

(027) eines der vielen Glasfenster im Frauen-DOM zu München

Wunderschöne Glasfenster verzieren die stolze Frauenkirche

 

(028) Nashorn am Fenstersims an der Südostseite der Frauenkirche zu München

 

 

Gruft und Grablegung

Wir gingen in die Gruft hinunter auf dem die Grablegung durch die Auferstehung verändert wurde.  Es wurden stille Gedenkminuten eingelegt.

 

An den Altar-Trennwänden zeigte ich  ihnen die Tafeln auf denen die letzten Bischöfe und Kardinäle von München-Freising, sowie Papst Benedikt einen Ehrentafel erhalten haben.

 

(029) WappenPapstBenediktDom-Zauberblume.jpg

 

(030) Papst Benedikt XVI Dom Frauendom zu München

 

 

 

 

Erasmus Grasser lag mir sehr am Herzen.

 

 

Erasmus Grasser geboren 1450 in Schmidmühlen in der Oberpfalz (Bayerischen Wald ), kam nach seiner Wanderzeit als Geselle um 1470 nach München.

Verstorben in München. Sein Grab war im Friedhof an der Salvatorkirche. Der „Freidhof“, wie man früher sagte, wurde eingeebnet und wie bei der Frauenkirche wurden die Tafeln, leider nur teils weiter verwendet. 

Erasmus Grasser, seine ersten Schnitzwerke waren Wappenschilder und als Meister erregte seine geschnitzte Sonne Aufmerksamkeit.

Zwischen 1470 und 1474 erbaute Jörg von Halspach den Tanzsaal im alten Münchner Rathaus und liess von Erasmuss Grasser 16 holzgeschnitzte Tanz-Figuren anfertigen. 150 Gulden erhielt Grasser am 15. August 1480 laut Münchner Stadtkammerbuch.
Auf kleinen Konsolen überlebten nur zehn Figuren 450 Jahre im Rathaussaal. Erst 1999 wurden sie den Besuchern des Stadtmuseums München  freigegeben. Bei der Kostümierung der Morisken wurde Erasmus Grasser vom Tanzbankett Herzog Christoph des Starken inspiriert. Seine zehn erhaltenen Figuten bekamen mit der Zeit frei erfundene Namen.

  1. Bauer,
  2. Burgunder oder Figur mit Kegelmütze,
  3. Damenhut oder Figur mit wagenradartiger Krempe,
  4. Jüngling oder Hochzeiter,
  5. Mohr,
  6. Orientale oder Figur mit kleinem Turban,
  7. Prophet oder Figur mit banddurchzogener Schildkappe,
  8. Schneiderlein oder Figur mit jagdhutähnlicher Kopfbedeckung,
  9. Zaddelrock oder Figur mit Hochmütze, 
  10. Zauberer oder Figur mit löwenkopfbesetzter Mütze.

Einige Figuren habe ich gemalt und gezeichnet. Diese kann man ansehen unter:

                             
MORISKEN
          

oder unter http://malereien.beepworld.de/morisken.htm

mehr von meiner Malerei ist hier zu sehen:

http://malereien.beepworld.de/

 Allein- Ausstellungen  Gemeinschafts- Ausstellungen

 

Zurück zur Frauenkirche. Die geschnitzten Figuren entstanden bis 1502.

(031)  Chorgestühl –Frauenkirche - München

 

Erasmus Grasser, Chorgestühl bis 1495-1502 erstellt, mit Büsten von Aposteln und Propheten sowie kleineren Statuetten

 

Mit schön geschmückten Figuren.  Teils mit dem Namen der Heiligen darunter.

(032)  Hl. Afra – Geschnitzt von Erasmus Grasser Frauendom zu München

 

(033)  wichtigster Stuhl am Altar im DOM zu München

Der große besondere Altar-Stuhl

 

Eines seiner wunderschönen Werke ist die Automaten-Uhr im hinteren Altarraum.

Schnitzereien von Erasmus Grasser Im Dom zu München

(034) Automatenuhr von Erasmus Grasser  Frauendom zu München

Automaten-Uhr,

An der Trennwand zwischen Sakraments- und Sebastianskapelle steht eine große Automaten-Uhr,

 

Automatenuhr, deren Gehäuse den vermutlich ältesten noch funktionierenden Bildaumtomaten birgt. Leider geht es seit zwei Monaten nicht mehr und wer es repariert, das steht in den Sternen.

Von oben nach unten:

Ein Hahn der im 18. Jahrhundert hinzugefügt wurde. Zwei Löwen, dazwischen ein kleines Ziffernblatt.

Drei Figuren: Gottvater und darunter Jesus und Maria. Gleich darunter das Haupt-Frontziffernblatt

Um zwölf Uhr fünfzehn bewegten sich die Figuren:  So auch das Schwert dass Gottvater in den Händen hält, um die sündigen Menschen zu ermahnen. Jesus und Maria zu seinen Füßen bitten für die Sünder

Zwei Prophetenbüsten sind in einem oval und darunter später hinzufügte Bauernmalerei, die dem Zeitgeschmack angepasst wurde.

(035) 20086535-Grasser-AutomatenuhrTFZ20x30cm190g-Zauberblume.jpg

(036) Hl. Felix + Hl. Ottilie  Schnitzereien von Erasmus Grasser

Im Dom zu München

(037) Justizia + Afra  Schnitzereien von Erasmus Grasser

Im Dom zu München

 

(038) Hl. Blasius + Hl. Helena  Schnitzereien von Erasmus Grasser

Im Dom zu München

 

(039) Hl. Agnes + Hl. Rasso  Schnitzereien von Erasmus Grasser

Im Dom zu München

 

 

Orgeln im Dom zu München

 

 

Der Dom verfügt über insgesamt vier Orgeln, die

Alle VIER ORGELN im DOM zur Lieben Frau in München wurden erbaut in der Werkstatt des Orgelbauers Jann aus Allkofen (südl. von Regensburg aus Laberweinting/Niederbayern).

 

1. Orgeln. 4 Stück Hauptorgel: 9.900 Pfeifen und ein Glockenspiel

3. Die einmanualige transportable Truhenorgel mit 5 Registern (ohne Pedal) 1981 erbaut.

 

 

Kein Foto vorhanden

2. Sebastians-Kapelle ist links vor der Automatenuhr von Erasmus Grasser.

 

Die zweimanualige Holzorgel mit 11 Registern wurde im Jahre 1985 erbaut

 

Hl. Sebastian mit einer Armbrust

 

 

(040)  Andreas Orgel

4. Die dreimanuelle Andreasorgel (oder Chororgel ) mit 36 Registern wurde 1993 erbaut

(041)  Andreas Orgel

 

 

Heiliger Blasius der Lispler –

Im Dom zu München

 

 

(042)  Foto Blasius mit Kerze

Blasius von Sebaste, († um 316), war Bischof  von Sebaste, dem heutigen Sivas (Türkei). Er starb als Märtyrer während einer Christenverfolgung durch den Kaiser Linius. In der katholischen und orthodoxen Kirche wird er als Heiliger verehrt. Der Name leitet sich vermutlich von lateinisch  blaesus = das Lispeln ab, also in etwa: Der Lispler.

 

 

Teufels-Tritt

(043)  Teufelstritt

 

Frauenkirche München

Die Legende um den Teufelstritt

gesammelt und aufgeschrieben © Zauberblume, Muenchen, 2006-06-05


Es gibt auch eine interessante Legende, die immer wieder im Zusammenhang mit der Frauenkirche erzählt wird: Dieser Legende nach hielt der Baumeister die Errichtung einer Kirche dieses riesigen Ausmaßes für unmöglich. Um sich überirdischer Hilfe zu bedienen, habe er für den Bau der Frauenkirche einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Für die Hilfe des Teufels habe der Baumeister versprechen müssen, eine Kirche ohne Fenster bauen. Er habe den Teufel aber überlistet, in dem er die Kirche so konstruierte, dass die Pfeiler, die die Seitenschiffe vom Mittelschiff trennten, die Fenster vollständig verdeckten. Durch die Säulen wirkten die Seiten wie fensterlose Wände. Als der Teufel bemerkt habe, dass er überlistet worden sei, sei er so verärgert gewesen, dass er wütend aufgestampft habe und im Eingangsbereich der Kirche seinen Fußtritt hinterließ. Diesen "Teufelstritt" kann man noch heute im Eingangsbereich der Frauenkirche erkennen.

Der Teufel war als unerbetener Zaungast an der berühmten Hochzeit 1568 beteiligt.

Einige Zeit früher soll er in einer wahrhaft teuflischen Aktion in die Stadt gekommen

sein, zur Visitation der Frauenkirche. Der Höllenschwarze Herr, so erzählt die Sage,

bot dem Baumeister (das wäre der Jörg Gankoffen gewesen - es gibt mehrere Schreibeweisen) einen Handel an: Er stehe ihm bei diesem Bau mit seiner ganzen gottlosen Kraft bei und verlange nichts, wenn man zuletzt an diesem Bau kein Fenster sehe. Würde man aber auch nur eine einzige Scheibe finden, so sei die Seele des Baumeisters beim Teufel.

Als der Höllenteufel nun kam und die hohen gotischen Fenster erblickte, war er zufrieden. Sagt die Sage. Der Maurermeister führte ihn nun aber in das neuerbaute Gotteshaus und stellte ihn unter die Orgelempore – und dort verstellten die Säulen und die nach innen gezogenen Strebepfeiler dem Herrn der Unterwelt den Blick auf die Fenster. Verärgert und aufheulend in seiner Wut stampfte der Teufel mit dem Fuß auf und fuhr zur Hölle.

Dort aber, wo er so unbeherrscht reagiert hatte, hinterließ er seine Fußspur, den „Teufelstritt“.

Der Jörg Gankoffen hat seine Ewige Ruh, vom lieben Gott bedankt für seine schöne, große bäurische Kirche.
Noch eine Sage: Drei vornehme Grafen, die von Wittenberg nach München reisen wollten, um auf des Bayernfürsten Sohnes Hochzeit dieselbe zu besuchen’, setzte der teufelsbündlerische Johann Faust auf seinen breiten Mantel, und ab ging die Reise in den Süden. Die drei adeligen Herren hatten sich in ihr schönstes Gewand kleiden und überdies versprechen müssen, während des Fluges und ihres Aufenthaltes in München kein Wort zu sprechen. Beim Anblick von so viel Prunk hat es einem der drei norddeutschen protestantischen Herren nicht etwa die Rede verschlagen, im Gegenteil: er machte seinen Mund auf – und der Mantel flog ohne ihn nach Wittenberg zurück, bis ihn der damalige Magier aus Lutherstadt mit einem Zaubersprüchlein zurückholte.

 

 

(044) Modell der Frauenkirche zu München  aufgestellt im Vorraum

 

 

 

 noch ein Hinweis auf 2008 > München ich mag Dich - Munich I love you - und ich bzw. wir sind dabei:

1.7. - 31.7.2008 Brücken Bauen - 850 Jahre München

 

 

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