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Bei regnerischem Wetter bin ich losgefahren. Ups, da brauche ich einen Regenschirm, ist doch klar. Also Regenschirm mit einem besonderen Motiv ausgesucht, damit durch die Menschenmenge erkannt wird. Es waren Katzen drauf.
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(001) Sporergasse mit Frauenkirche
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Gegen halb zwei kam ich von der U-Bahn und ging die Sporergasse Richtung Dom.
Schmal war die Gasse, so dass der Dom nur etwas herauslugt.
Es regnete nicht mehr und ich war froh darum.
Was doch so eine U-Bahn fahrt ausmacht. Regen, rein in die U-Bahn, kein Regen, raus aus der U-Bahn. Ein Zauberkraft die einen immer wieder überrascht. Wie am Abend, heller Tag, rein in die U-Bahn, beginnender dunkler Abend, raus aus der U-Bahn.
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Grete kam mir entgegen, sie gehört auch zu den pünktlichen Personen. Sie wusste nicht was auf sie zukommt und ich zeigte ihr ein paar Kleinigkeiten.
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Seitlich vor dem Haupteingang ist ein München-Panorama in Bronze gegossen.
Ein Herr erklärte uns wissend, dass das vor zwei Jahren aufgestellt wurde.
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(002) Altstadt-Modell in Bronze
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München zum Fühlen und Sehen
Altstadt München - Modell in Bronze gegossen mit Blindenschrift versehen.
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(003) Altstadt-Modell in Bronze
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Gestiftet wurde das Modell vom Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e. V. eingraviert waren dazu noch zwei Kerzen. Kamine und Fenster waren gut zu erkennen und zu erfühlen. Die welschen Hauben glänzten im Goldschimmer, weil jeder vor dem Modell steht die Welschen Hauben als Glücksbringer streichelt.
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Benno-Brunnen
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(004) Benno-Brunnen
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Wir entdeckten, wie beschrieben, den Benno-Brunnen vor dem Nordwestlichen-Eingang. Eine schlanke große Figur mit einem Fisch in der Hand, aus dem Wasser im Sommer herauskommt. Innen drinnen ruhen sind die Reliquien des Münchner Schutzpatrons Benno von Meißen. Er ist aus rotem Porphyr im Jahre 1972 angefertigt von Josef Henselmann.
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Asyltafel (005)
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Gegenüber vom Sixtusportal mit dem Asylzeichen
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Am Südportal nahm ich meinen gelben Ordner in die Hand, damit jeder sehen konnte, wer für die Führung zuständig ist. Schon wurden wir von vielen Besuchern beäugt und zielstrebig kamen sie auf uns zu.
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Kirchenspaziergang? Lautete die Frage und Ja war meine Antwort.
Die letzten Tage hatte es geschneit, die Temperaturen vielen um die Null Grad und wir hofften, dass doch ein paar Besucher kommen würden. In der Rathaus-Information lagen kleine A5 Einladungen aus und es hatten sich 15 Personen telefonisch bei uns angemeldet, nachdem der Artikel in der Frauen-Insel auslag und in Engagiert ebenfalls erschienen war.
Zur Sicherheit habe ich die Route auf der Google-Map ausgedruckt und jedem Besucher in die Hand gedrückt. Darauf waren die Drei Kirchen und die Frauen-Insel eingezeichnet.
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Strich oder Nullpunkt am Hauptportal links
Die Helmstange des nördlichen Turms der Frauenkirche bildet den Nullpunkt im bayerischen Soldner-Koordinatensystem, welches von 1801 bis 1927 als Grundlage für die erste bayerische Landesvermessung eingesetzt wurde.
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Besucher des Südturmes ab 1. April wieder möglich
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Gruendungs-Tafel von München (011)
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Ich deutete auf das Schrannentor und erklärte es ihnen:
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Schrannentor, weil dort im Laufe des Tages von dort die meisten Menschen kamen. Es befand sich der Markt zu München und bevor sie in die Arbeit gingen, wollten sie das Tagesgebet abhalten. Die Kirche war zur damaligen Zeit meist ab fünf Uhr morgens geöffnet.
Rechts des Portals befindet sich eine Votivtafel mit der Grundsteinlegungsinschrift von 1468.
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Sonnenuhr über dem Portal (009)
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Über dem Portal die Sonnenuhr von 1969
Darunter das Schrannentor
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(007) Tauben auf dem Gedenkstein
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Und zeigte ihnen lachend, dass sich die Tauben hier sehr wohl fühlten.
Die Turmfalken, der Vogel des Jahres 2006, konnte ich ihnen nicht zeigen, wahrscheinlich war es noch zu kalt.
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(006 ) Tauben vor der Verzierung
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(010) Ein Portal von der Frauenkirche mit Krabbe
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Portal und die sehr großen Krabben.
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Krabbe ein Fachausdruck für aus Stein gemeißeltes Laub
Der Kielbogen welcher die Tür umrahmt ist im oberen Teil mit sehr großen Krabben besetzt. Er läuft über der Tür spitz zusammen und mündet in einer Kreuzblume.
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Rechts vor dem Hauptportal befinden sich der Aufgang zum Südturm, den man gegen Eintritt besteigen kann und ein Relief mit der Ölbergszene (Jesus betet, während seine Jünger schlafen).
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(012) Hauptportal der Frauenkirche mit Turmbesteigung
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Portal und die sehr großen Krabben.
Krabbe ein Fachausdruck für aus Stein gemeißeltes Laub
Der Kielbogen welcher die Tür umrahmt ist im oberen Teil mit sehr großen Krabben besetzt. Er läuft über der Tür spitz zusammen und mündet in einer Kreuzblume.
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(014) Grabplatten Am Dom zu München
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Im Jahre 1800 erfolgte die Pflasterung.
An der Wand sind die noch erhaltenen steinernen Epitaphien der wohlhabenden Bürger angebracht. Sie sind teilweise figürlich geschmückt, manche Texte sind kaum oder gar nicht mehr lesbar.
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1984/85 wurden sie mit Hilfe der Messerschmitt-Stiftung konserviert.
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(015) Grabplatten Am Dom zu München
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Einer der erhaltenen Grabsteine ist z. B. der des Cosmas Damian Asam. Leider habe ich ihn noch nicht gefunden, aber ich werde weitersuchen, da die Gedenk-Steine sehr verwittert sind.
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(016) Meister Jörg im Göttlichen Buch über die Frauenkirche
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In einem alten Buch aus dem Jahre 1895 konnte ich mir folgende Bilder ablichten:

(017) Das Kaiserbild im Göttlichen Buch über die Frauenkirche
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(018) 1488 Fertigstellung der Frauenkirche ohne Welsche Hauben in München
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(019) 2008 Frauenkirche mit Welsche Hauben in München
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(020) Welsche Hauben 2008 Frauenkirche mit Welsche Hauben in München
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(021) Stiftung im Göttlichen Buch über die Frauenkirche
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(022) Panorama nach Norden vom Turm der Frauenkirche aus
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Ein Fragen und Antworten lockerte die bunt zusammengewürfelte bayerische Gesellschaft auf.
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