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Vorbei am Vater-Sohn Brunnen – in einer Verbindung von der Dienerstraße zur Frauenkirche
Ging es Richtung Marienplatz
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Das nächste Ziel war die Heilig Geist Pfarrkirche im Tal
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Über den Marienplatz
Vom Südturm der Frauenkirche hat man einen schönen Überblick
Von links Neues Rathaus – Altes Rathaus
Der Marienplatz - Hl. Geist Pfarrkirche - rechts > St. Peter
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Alte Rathaus mit Blick auf den Jüngling, den Morisken vor dem Eingang“
Eine Musikkapelle bat ich um ein paar Minuten Ruhe, damit ich den Damen alles erklären konnte. Mond und Sonne im Rathaussaal, sowie die Morisken die nun im Stadtmuseum stehen.
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Heilig-Geist-Pfarrkirche > Blick vom Viktualienmarkt aus
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Haupteingang
Das Portal wird leider nur an besonderen Tagen aufgemacht.
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Auf der Insel mitten im Tal zeigte ich auf die Hl. Geistkirche, dass durch die Bauten leider verdeckt wird.
Das Tal
Links davon geht es in’s Tal, so wird die Strasse hier genannt.
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Ausschnitt
Über dem Portal die wunderbare Stuckarbeit mit
Dem Muenchner Kindl und
dem bayerischen Wappen
Engel mit Posaunen und der Papstkrone
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Das Portal mit einer Muschel verziert. Es erinnert mich an den Jakobusweg
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Auf der Suedseite – links vom Eingang – der Hinweis auf
Die Ehemalige Kirche des Heiliggeistspital 1392
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Wir betreten die Kirche durch den linken Seiteneingang
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Gleich rechts nach dem Eingang war ein wunderschönes Bild mit Malerei
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Das Gegenstück wurde nachgearbeitet und am 18. 3. 2008 aufgehängt
Vorher hang als Notlösung eine Bilderserie von den „Sieben guten Werken der Barmherzigkeit“
- Hungrige Speisen
- Dürstende tränken
- Nackte bekleiden
- Fremde beherbergen
- Gefangene erlösen
- Kranke besuchen
- Toten begraben
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Der Messner hatte sich die Zeit für uns genommen und ein wenig von der Kirche erzählt.

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Um 1960 wurde die Hl. Geist-Pfarrkirche von zwei Messner betreut.
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Vor der Kirche erzählte ich ihnen die Geschichte von der Hammerthaler-Muttergottes.
In der Heilig-Geistkirche führte sie der Weg zum Hammerthaler-Marienaltar.
Wo sie mehrere Gedenkminuten einlegten.
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Hammerthaler-Muttergottes in der Heilig Geist Kirche
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Seit 400 Jahren verehren die Münchner die „Hammerthaler Muttergottes“ mit ihrem Jesulein. Es ist die einzige Madonna, die nach ihrer Stifterin benannt wurde: Ursula Hammertal, eine geborene Grießenbeck von Grießenbach aus Niederbayern.
Ihr Ehemann war Mitglied des Äußeren Rates und Hochmeister des Heilig Geist-Spitales im Tal. Sie wohnten am „Radlsteg“, ein Hof mit einer Kapelle. 1605 kaufte er den alten Mönchshof im Tal und richtete eine „Weinwirtschaft“ ein, den „Hammerthaler Hof“. 2008 steht an dieser Stelle der „Böhmler“ im Tal 11. 1620 entdeckte Frau Hammerthal im Kloster zu Tegernsee eine gotische Madonna aus dem 15. Jahrhundert. Die Wirtin bat um die Statue und der Abt des Benediktinerkloster brachte sie nach München in die Hammerthalerische Hauskapelle. Die fromme Wirtin wurde unerwartet von ihren Gliederschmerzen geheilt und die Verehrung der Statue wurde in die Welt hinausgetragen. Sie schenkte 1624 die Statue dem Augustiner-Eremiten-Kloster in der Neuhauser Straße, dem 2008er Jagd- und Fischerei-Museum. Das Kloster wurde zur Wallfahrtsstätte. Drei Wunder wurden bis heute überliefert.
Der Prosper Cherle schrieb 1671 in das Mirakelbuch: Die Muttergottes steht den Menschen „auf wunderbare Weis“ in ihren Sorgen und Nöten bei.
1803 nach der Säkularisation kam sie zurück in die Heilig Geist-Kirche.
Auslagerung 1944 und Zerstörung der Kirche, Wiederaufbau 1947 und endlich
1949 kehrte das Gnadenbild wieder in die Hl. Geist-Kirche zurück.
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Gebet beim Kerzenopfer in der Heilig Geist Kirche
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Heilige Maria, Mutter unseres Herrn Jesus Christus, ich bin gekommen, um eine Kerze anzuzünden. In ihrem Licht möchte ich betend hier verweilen. Dir kann ich mich anvertrauen mit meinen Sorgen, meinen Hoffnungen und Ängsten. Jesus, Du Sohn Mariens schau auf die Kerze und ihr Licht! Nimm sie an als mein Opfer und Gebet! Nimm sie an als Zeichen meines Glaubens. Und wenn ich gehe, dann soll diese Kerze deutlich machen, dass ich mit meinen Anliegen weiter in Deiner Gegenwart bleiben möchte. Heilige Maria, erbitte mir die Liebe und den Segen deines Sohnes für heute und mein ganzes Leben. Gegrüßet seist Du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen!
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Hammerthaler Mutter Gottes: Wunder
Jungfrau Agatha Huberin aus Berg hatte seit sieben Jahren Schmerzen in den Beinen und konnte sich nur auf Krücken fortbewegen. 22.8.1625 liess sie eine Messe lesen (damals war sie in der Augustiner Klosterkirche. – Krücken legte sie auf den Altar und ging Aufrecht nach Hause.
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Maximilian I. stiftete 2 Ewig-Licht Ampeln und „ein gar köstlich gesticktes Kleid“ mit blaue Perlen.
Nach der Säkularisation kam die HAMMERTHALER MUTTERGOTTES IN DIE Hl. Geist Kirche, genau gegenüber dem Hammerthaler Hof
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Jacob Zatler, 20 Jahre jung, war am 17.12.1626 auf dem Heimweg von Aichach mit Herrn Castner. Das Pferd wurde in der Paar erfasst und riss ihn im Wasserstrudel fort. Unter Wasser sah er im Gewand die Hammerthaler Mutter Gottes und sie versprach ihm die Rettung. Eine halbe Stunde später wurde er geborgen und konnte seinen Weg fortgehen.
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Eingeklemmt war am 29.6.1633 im Haus „Himmel“ und durch Einsturz der unter einem schweren Holzbalken der Student Wolfgang Lechner aus Starnberg. Am nächsten Tag wurde er befreit und schwor, dass er im Gewand die Hammerthaler Mutter Gottes sah
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Am 24.4. 1638 erklärte Bischof Vitus Adamus von München und Freising die der Approbationsbulle „Das allerheiligste Jungfrauen Bildnis“ in der Augustiner Kirche zum Gnadenbild.
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Das Taufbecken in der Heilig Geist Kirche
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Am Osterwasser-Brunnen vorbei zeigte ich Ihnen das mit Bronze-Figuren verzierte Taufbecken
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Die Kanzel in der Heilig Geist Kirche
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Kanzel mit geschnitztem Treppenaufgang
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Das Deckenfresko in der Heilig Geist Kirche
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Gleich neben der Kanzel sahen wir uns das Deckenfresko an.
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Der Brezenreiter in der Heilig Geist Kirche
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im Deckenfresko Asam auf 1727
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Zusammengestellt © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2008
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Am 12. Juli 1318 wurde von Burkard Wadler, einem einflussreichen und wohlhabenden Kaufmann und Bürger und seiner Frau Heilwig die „Wadlerspende" ins Leben gerufen. Der Brezenreiter mit seinem Ross ritt einmal jährlich, durch München.
Seine einfache Mission: er kündigte die Brezenspende an, welche die Eheleute Wadler mit 65 Pfund Pfennig den Armen gestiftet hatten. 3 Pfund Pfennig daraus wurden für die jährliche Brezenspende aufgewendet. Am damaligen „Heiliggeistspital" bei der Heilig Geist Kirche am Münchner Viktualienmarkt ritt er los, mit den Worten: "Ihr jung und alte Leut, geht's hin zum Heiligen Geist, wo man die Wadler Pretzen ausgeit!" Einen Sack mit Brezen hatte er bereits dabei. Alle übrigen Brezen, ca. 2900 St. wurden am Heiliggeistspital ausgegeben. München hatte damals ca. 8000 Einwohner! Im restaurierten mittleren Deckenfresko des Hauptschiffes der Heiliggeistkirche am Viktualienmarkt befindet sich der sogenannte Breznreiter, ein bärtiger Mann mittleren Alters, in ein blaues Gewand gehüllt, eine Breze in der rechten Hand, die Zügel seines weißen Schimmels festhaltend in der linken Hand. Die bewegte Szene bildet ein kleines Detail des gesamten Freskos, die sich am untersten Rand des Deckenfreskos abspielt. Das Deckenfresko, in dem der historische Breznreiter verewigt ist, stellt die Gründung des Heiliggeistspitals dar, die von Asam auf 1727 datiert ist. Die Heiliggeistkirche wahrscheinlich von Ludwig dem Kelheimer 1208 als Spital mit Katharinenkapelle gegründet ist die älteste Hallenkirche Münchens und mit dem Spital für Arme und Kranke eng verbunden.
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Ausschnitt aus dem Deckenfresko
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Am 1. Mai haben sie erneut den Brezenreiter in München eingeführt.
www.brezenreiter.de kann man es nachlesen.
Es soll zum 1. Mai jedes Jahres stattfinden.
z.B.
"Schaut her, ich komm vom Münchner Himmel
Zu Euch auf einem braven Schimmel.
Wer mich erkennt, der sagts gleich weiter:
Das ist der Münchner Brezenreiter,
so wie ihn unsere gute Stadt
schon seit dem Mittelalter hat.
Ich reit aufs neu nach altem Brauch –
Und eine Brezn kriegt ihr auch."
(Gedicht von Alice Morgenstern, Juni 2007)
Ich hatte als Überraschung für die Gäste Brezen mitgebracht die ich jeder Person überreicht habe. Eine Erinnerung die im Gedächtnis bestimmt haften bleibt.
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Orgel-Empore in der Heilig Geist Kirche
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Der Messner öffnete uns den Weg zur Orgel-Empore durch den schönen Treppenaufgang.
41 Stufen in die Höhe ging es und oben
Wenn die Sonne durch die Fenster hereinkommt sind die Stuckarbeiten im sonnigen Goldglanz getaucht.
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Der Gang Richtung Ausgang Sued mit schmiedeeisernem Tor und dahinter der Treppenaufgang zur Orgelempore
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Blick zur Orgel-Empore mit links der schön geschnitzten Kanzel
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Der Treppenaufgang
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Die Tuere zum Treppenaufgang zur Orgelempore in der Heilig Geist Kirche
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41 Stufen ging wir hinauf
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Wir durften die Orgelempore aus nächster Nähe bewundern und einen Blick in die Hauptkirche werfen. Noch Mals einen Dank an den Messner
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Wenn die Sonne durch die Fenster hereinkommt sind die Stuckarbeiten im sonnigen Goldglanz getaucht.
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Altar Ausgang Süd
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Betrachtung der Tafel der Gründung wo einst die Katharinen-Kapelle stand
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Ein paar Tage vorher war ich zur Abenddämmerung an der Hl. Geist-Kirche und konnte diese verwunschenen im Lichterschein glänzenden Fahrräder vor der Kirche aufnehmen.
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